„Beliebte Melodien zum Jahreswechsel“ - Neujahrskonzert 2019 mit der Vogtland Philharmonie

In der Stadthalle Meerane musikalisch ins neue Jahr

Schwungvoll und heiter begrüßt die Vogtland Philharmonie am Samstag, 12. Januar 2019, um 17:00 Uhr das neue Jahr in der Stadthalle Meerane und lädt unter ihrem bewährten Motto „Beliebte Melodien zum Jahreswechsel“ zum Neujahrskonzert ein.
Unter Leitung des Dirigenten MD Hannes Ferrand erleben die Besucher die schönsten Ausschnitte bekannter Opern, Operetten und Musicals und dürfen sich neben dem Sinfonieorchester aus Greiz und Reichenbach auch auf die bezaubernde Sopranistin Jeannette Wernecke und den charmanten Tenor Alexander Geller freuen.
Tickets für den musikalischen Gruß an das neue Jahr gibt es im Bürgerbüro der Stadt Meerane im Neuen Rathaus, Lörracher Platz 1, bzw. telefonisch unter 03764 540.

Kartenpreise

Vorverkauf: 21 Euro (ermäßigt Schüler und Studenten 17 Euro)
Abendkasse: 24 Euro (ermäßigt Schüler und Studenten 20 Euro)


MD Hannes Ferrand, Dirigent und Pianist, gehört zu den wenigen Dirigenten, die im Bereich der „ernsten Musik“ und Oper einen ebenso hervorragenden Ruf genießen wie bei der Interpretation der sogenannten „heiteren Muse“. Geboren in Weimar/Thüringen, studierte er an der dortigen Musikhochschule „Franz Liszt“ bei Wolf-Dieter Hauschild (Dirigieren), Rolf Reuter (Dirigieren), Hans-Jörg Leipold (Dirigieren), Rolf Dieter Arens (Klavier), Reinhard Geilert (Korrepetition). Weiterführende Studien führten ihn zu Kurt Masur und Robert Hanell (Rundfunksinfonieorchester Berlin).
Bereits während des Studiums war er Chordirektor und Korrepetitor am Landestheater Altenburg. Danach wurde Ferrand 12 Jahre an dem traditionsreichen Metropoltheater Berlin (bis zu dessen Schließung 1997) als 1. Kapellmeister engagiert, wo er die musikalische Leitung zahlreicher Operetten und Musicals inne hatte. Anschließend war er ein Jahr Gastdirigent am Staatstheater Cottbus. Ferrand folgte dann dem Ruf an das Theater an der Rott – bis 2012 wirkte er dort als Musikdirektor und Chefdirigent. In den Jahren seines Schaffens dirigierte er einen großen Teil des Musiktheaterrepertoires, wobei sich seine Vorliebe für die Operette / Musical sowie der italienischen und der deutschen Oper weiter entwickelte. Sein Wirken war außerdem mit der Zusammenarbeit großer Sängerpersönlichkeiten wie René Kollo, Nicolai Gedda und Francisco Araiza sowie dem Entertainer Harald Juhnke verbunden.
Engagements / Stückverträge führten ihn an das Brandenburger Theater, Staatstheater Cottbus, Theater Halberstadt, Theater Annaberg-Buchholz, Theater Stendal, Theater Wiener Neustadt, Theater Chur, Theater Rostock sowie an die Musikalische Komödie Leipzig. Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit arbeitete und arbeitet er außerdem mit den Münchner Symphonikern, der Jenaer Philharmonie, der Thüringen Philharmonie Gotha, der Vogtland Philharmonie, den Hofer Symphonikern, den Nürnberger Symphonikern, dem Leipziger Symphonieorchester (2000–2012), dem Johann-Strauss-Ensemble München, den Brandenburger Symphonikern, der Rheinischen Staatsphilharmonie Koblenz, den Württembergischen Philharmonikern und den Frankfurter Sinfonikern zusammen sowie mit der Band QueenClassical (Dresden) im Rahmen von Crossover-Projekten (Brandenburger Symphonikern). Mit den Brandenburger Symphonikern hat Ferrand 2016/2017 die CD „Film Music Suites“ mit Musik des deutsch-amerikanischen Komponisten Gerhard Daum produziert.
Seit den letzten Jahren sind Verpflichtungen bei den Nürnberger Symphonikern, den Hofer Symphonikern sowie der Thüringen Philharmonie Gotha und den Brandenburger Symphonikern Mittelpunkt seiner Arbeit. Eine Vielzahl an Arrangements für großes Orchester (u.a. auch sinfonische Big Band) sowie seine pianistische Tätigkeit in den Ensembles „Salon Bravour“ und „Jazz-Lions“ rundet sein künstlerisches Schaffen ab.

Jeannette Wernecke etablierte sich mit Partien des hohen Koloraturfaches wie Lulu, Adina, Zerbinetta, Blonde und Königin der Nacht an vielen Theatern Deutschlands und der Schweiz. Noch während des Studiums debütierte sie an der Staatsoper Stuttgart mit der Titelpartie in Ernst Tochs „Prinzessin auf der Erbse“. Von 2004 bis 2010 war sie Ensemblemitglied am Theater Krefeld/Mönchengladbach und wurde von der Zeitschrift „Opernwelt“ als „Beste Nachwuchssängerin“ nominiert. Neben der Oper arbeitet sie als Konzertsängerin mit zahlreichen renommierten deutschen Orchestern zusammen. Sie war mehrfach Gast bei den Händelfestspielen Halle sowie beim Musikfestival Schleswig-Holstein und nahm 2011 mit den Stuttgarter Philharmonikern Gustav Mahlers 4. Sinfonie auf. In 2017/2018 gastiert sie u. a. am Theater Dortmund, am Theater Hof und bei der Philharmonie Krakau. Engagements im Crossover- und Musicalbereich runden ihr künstlerisches Schaffen ab.

Alexander Geller erhielt seine musikalische Ausbildung bei Evelyn Dalberg, Stefan Adam, Otto Hieronimi, Ralf Willershäuser und Michael Rhodes sowie in Meisterkursen bei Monika Pick-Hieronimi, Ivan Anguélov und Ludwig Baumann. Erste Verpflichtungen führten ihn zum Verbier-Festival, in das Salzburger Festspielhaus sowie an das Theater Gera-Altenburg. Er war Finalist des 7. Internationalen Gesangswettbewerbes für Wagner-Stimmen 2012 in Karlsruhe und Halbfinalist des 51. Francisco-Vinas-Gesangswettbewerbs 2014.
Von 2010 bis 2014 war er Ensemblemitglied am Landestheater Mecklenburg. Engagements führten ihn an das Pfalztheater Kaiserslautern, das Theater Magdeburg, das Staatstheater Cottbus und die Deutsche Oper Berlin. Zu den Händelfestpielen Halle sang er den Odoardo in Händels „Ariodante“. Am Opernhaus Zürich sprang er für Jonas Kaufmann als Königssohn in Engelbert Humperdincks „Königskinder“ ein.
Im Frühjahr 2017 verkörperte er den Arndt in Korngolds „Der Ring des Polykrates“, beeindruckte als Max in „Der Freischütz“ am Theater Heidelberg, kehrt 2017/18 als Caramello in „Eine Nacht in Venedig“ an die Oper Graz zurück und singt den Erik in „Der Fliegende Holländer“ am Theater Hof.

Die Vogtland Philharmonie ist ein überregional agierendes Orchester mit einzigartig vielfältigem Spektrum: klassische Sinfoniekonzerte und Serenaden, festliche Galas, stilvolle „Konzerte in historischen Kostümen“, berühmte Filmmusiken mit Großbildleinwand und modernste Cross-Over-Produktionen wie „Classics unter Sternen“, „Philharmonic Rock“ oder „ABBA Tribute in SYMPHONY“ füllen kleine Konzertsäle ebenso wie riesige Festivalgelände. Zur Förderung des musikalischen Nachwuchses entwickelte sie außerdem erfolgreiche Projekte wie die Bildungskonzertreihe „Kids meet Classic“.
Als „Musikalischer Botschafter“ gastiert der Klangkörper in Konzerthäusern der Region und in Musikzentren nahezu aller europäischen Länder. Er war mehrfach Gast in der Türkei, China und den USA und ist bewährter Partner zu internationalen Wettbewerben. In einer einmaligen, länderübergreifenden Fusion verschmolz die Vogtland Philharmonie 1992 aus zwei bedeutenden Sinfonieorchestern Thüringens und Sachsens zu einem unverzichtbaren Kulturträger. Seither führt sie die über 150-jährige Orchestertradition im Vogtland auf höchster Qualitätsstufe fort und begeistert mit Innovationsgeist und Erfindungsreichtum.

Fotos: Vogtland Philharmonie; Künstler/Agenturen