Informationen zum Bauvorhaben Sanierung Verbindungssammler Äußere Crimmitschauer Straße / Kreuzungsbereich Goethestraße

Einwohnerversammlung zum Bauvorhaben stieß auf großes Interesse

Seit Anfang März 2026 laufen die Bauarbeiten für das Bauvorhaben Hydraulische Sanierung Verbindungssammler Äußere Crimmitschauer Straße, zur Anbindung Gewerbegebiet Meerane-Ost. Begonnen haben die Arbeiten an der Martinstraße im Bereich des Bauspielplatzes. Bauherr der Maßnahme ist der Abwasserzweckverband (AZV) Götzenthal. Die Gesamtkosten betragen rund 1,3 Mio Euro ohne Planungskosten.

Zur Einwohnerversammlung am 15. April 2026 im Neuen Rathaus, die auf großes Interesse bei Anwohnern und Gewerbetreibenden im Umfeld der Baumaßnahme stieß, wurde die Gesamtmaßnahme vorgestellt und insbesondere zum dem Bauabschnitt informiert, bei dem eine zeitweilige Vollsperrung des Kreuzungsbereiches Äußere Crimmitschauer Straße / Goethestraße erforderlich ist.
Als Ansprechpartner standen Bürgermeister Jörg Schmeißer als Verbandsvorsitzender des AZV, die AZV-Geschäftsführerin Sabina Wellnhofer sowie Jens Krey, Technische Leitung, und Mike Siegling, Leiter Abwasserbeseitigung, zur Verfügung, weiterhin Marco Böttger von der Ingenieurgesellschaft stu GmbH, Mirko Seidel als Vertreter des beauftragten Bauunternehmens Krause & Co. Hoch-, Tief- und Anlagenbau und die Dezernentin Bauwesen und Umwelt der Stadt Meerane, Sabine Schumann, die die Maßnahme von Seiten der Stadt begleitet.

Bürgermeister Jörg Schmeißer begrüßte alle Anwesenden und richtete seine Worte an die Anwohner und Gewerbetreibenden. „Die Baumaßnahme wird voraussichtlich im Juli 2026 die Kreuzung Äußere Crimmitschauer Straße / Goethestraße erreichen. Wir haben heute die Fachleute eingeladen, die Sie zur Baumaßnahme und den notwendigen Sperrungen informieren, doch wir möchten auch Sie schon jetzt um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung bitten. Ihre Anregungen und Hinweise können uns helfen, die Beeinträchtigungen für alle so gering wie möglich zu halten. Wir werden nicht alles lösen können, doch wir werden, auch gemeinsam mit Ihnen versuchen, die besten Lösungen zu finden!“, betonte er.

Marco Böttger stellte im Gesamtmaßnahme vor. Im Baubereich Martinstraße bis Äußere Crimmitschauer Straße / Goethestraße werden insgesamt 180 Meter Kanal DN 1200 als Drachenprofil neu verlegt, dazu zwei Bauwerke und vier Schächte erstellt.
Der bisherige Kanal, von dessen schlechtem Zustand Marco Böttger Fotos einer Kamerabefahrung zeigte, verläuft von der Äußeren Crimmitschauer Straße unter den Gebäuden im Gewerbehof Alte Molkerei in Richtung Martinstraße. Es wurden verschiedene Varianten geprüft, so Marco Böttger, doch aufgrund der Bebauung ist eine neue Trasse erforderlich, die nun über den Spielplatz verläuft. Der bestehende Altkanal wird ertüchtigt bzw. saniert – 190 Meter Rohreinzug DN 300 – und zur Entwässerung der Gebäude Alte Molkerei angebunden.

Der problematischste Bauabschnitt umfasst den Kreuzungsbereich Äußere Crimmitschauer Straße / Goethestraße. Voraussichtlich von Mitte/Ende Juli bis Ende September 2026 wird hier eine Vollsperrung erforderlich sein, aufgrund des Einbaus eines großes Abwasser-Bauwerkes im Kreuzungsbereich.
Die Umleitung für Pkw bis 7,5 Tonnen wird über Hohe Straße – Schwanefelder Straße – Pestalozzistraße ausgeschildert; für Lkw großräumig über das Gewerbegebiet und B 93.

Eine erste Anfrage der Gäste gab es zur Zufahrt zum Gewerbehof Alte Molkerei. Für die Anwohner und Gewerbetreibenden soll die Zufahrt zum Gewerbehof auch während der Sperrung aus Richtung Kreisverkehr gewährleistet werden. Für Kunden soll die Nutzung des Parkplatzes ehem. Lidl/Groschenmarkt geprüft werden, so der Bürgermeister. Weitere Fragen gab es zur Umleitungsstraße und zum Busverkehr. Eventuelle einseitige Parkverbote auf der Umleitungsstrecke werden ebenfalls geprüft.
Der Spielplatz Alte Molkerei / Bauspielplatz soll nach Beendigung der Maßnahme wieder hergestellt werden. Ziel ist, die Gesamtmaßnahme im April 2027 abzuschließen.

Bürgermeister Jörg Schmeißer bat abschließend nochmals um die Unterstützung der Anwohner und Gewerbetreibenden: „Bitte melden Sie sich mit Ihren Hinweisen oder bei Problemen rechtzeitig bei uns, damit zeitnah reagiert und Lösungen gefunden werden können. Wir hoffen, dass die Arbeiten auf der Baustelle so reibungslos wie möglich durchgeführt werden können.“