Gasthof Gondelteich und Pension in Meerane feiert 35. Jubiläum
Der Gasthof Gondelteich lädt seit vielen Jahren zur gemütlichen Einkehr in schönem Ambiente und familiärer Atmosphäre ein. Mit einer hervorragenden Küche, die für jeden Geschmack das Passende bereithält, begeistert er seine Gäste immer wieder aufs Neue. Davon konnte sich auch Bürgermeister Jörg Schmeißer überzeugen, als er am 15. April 2026 den Gasthof in der Crotenlaider Straße anlässlich des 35. Jubiläums besuchte. Denn es erwartete ihn dabei ein besonderes kulinarisches Highlight: Sauerbraten mit Rotkraut und Klößen. Beim gemeinsamen Mittagessen kam er mit Inhaber Peter Weiniger, dessen Ehefrau Ariane sowie den Söhnen Peter-Otto und Otto ins Gespräch.
„Lange Zeit ist es her, doch die 35 Jahre sind wie im Flug vergangen“, so Ariane Weiniger. Anlass genug, auf die Geschichte des Hauses zu schauen, die eng mit dem beruflichen Neuanfang von Peter Weiniger verbunden ist. Ursprünglich hatte er im Dampfkesselbau den Beruf des Schweißers erlernt, sah jedoch keine Zukunft mehr in dieser Branche und wollte sich neu orientieren. Inspiriert durch seine Schwester, die gemeinsam mit ihrem Mann ein Hotel eröffnete, entstand die Idee, selbst in die Gastronomie einzusteigen.
Als Peter Weiniger 1989 das Gebäude erwarb, blickte dieses bereits auf eine über 100-jährige Geschichte als Gasthof zurück: Seit seiner Eröffnung im Jahr 1881 wurde er von verschiedenen Pächtern betrieben – zeitweise auch in enger Verbindung mit dem ehemaligen Freibad. Mit viel Eigenleistung und Herzblut modernisierte Peter Weiniger das Haus grundlegend. 1991 konnte schließlich die Neueröffnung gefeiert werden. Ariane und Peter Weiniger kannten sich bereits vor dem Hauskauf, doch zunächst zog es Ariane Weiniger für ihre Ausbildung in die Ferne. Als gelernte Restaurantfachfrau kehrte sie 1993 nach Meerane zurück. Gemeinsam führte das Paar fortan nicht nur den Gasthof, sondern gründete auch eine Familie. Bis heute ist der Gasthof Gondelteich ein echter Familienbetrieb: Peter Weiniger steht in der Küche, Ariane Weiniger kümmert sich um den Service. Unterstützt werden sie von Aushilfskräften und bei Bedarf helfen auch die Söhne mit.
Die Familie blickt zufrieden auf die vergangenen Jahrzehnte zurück. „Es gab auch schwierige Zeiten, aber gemeinsam haben wir alles bewältigt“, berichtete Ariane Weiniger. Eine wichtige Rolle spielte dabei stets die Unterstützung seiner Eltern. Bis heute ist die Verbindung eng und so verwundert es nicht, dass Peter Wenigers Vater fast an jedem Wochenende mit in der Küche steht. Die Begeisterung für gutes Essen und die Leidenschaft für das Kochen hat Peter Weiniger in den Genen und die Frage, wie der Branchenwechseln vom Schweißer zum Koch möglich war, ist beantwortet. „Er hat das Talent seines Vaters geerbt“, so Ariane Weiniger und ihr Ehemann ergänzte: „Ich habe viel von ihm gelernt und seine Techniken übernommen.“
Genießen können die Gäste die Speisen in der gemütlichen Gaststätte, die mit Kaminzimmer sowie einer modernen Gaststube Platz für rund 70 Personen bietet. In den Sommermonaten lädt zudem der idyllisch gelegene Biergarten direkt am Gondelteich zum Verweilen ein. Für Besucher von außerhalb stehen in der Pension der Familie am Schillerpark Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. „Familienfeiern, Hochzeiten und Geburtstage machen einen großen Teil unseres Geschäfts aus. Gleichzeitig haben wir viele treue Stammgäste, die regelmäßig zu uns kommen“, erklärte Ariane Weiniger und betonte, dass die Gäste trotz der hohen Lebenshaltungskosten und der gestiegenen Preise weiterhin kommen. „Das spricht für die Qualität der Speisen und des Service! Der treue Kundenstamm weiß dies zu schätzen und möchte darauf nicht verzichten“, so Jörg Schmeißer. Besonders beliebt ist die deutsche Hausmannskost, darunter sächsischer Sauerbraten, Steak Strindberg, Entenbrust, Forelle Müllerin Art und das Schnitzel à la Gondelteich. Viele dieser Gerichte sind feste Bestandteile der Speisekarte und dürfen nicht fehlen. Für Abwechslung sorgen regelmäßig wechselnde Zusatzgerichte und saisonale Angebote. Dabei verfolgt Peter Weiniger eine klare Philosophie: „Lieber eine kleinere Speisekarte mit hoher Qualität als zu viele Gerichte, die nicht überzeugen.“
Für die Gastgeber ist entscheidend, dass die Gäste zufrieden sind. „Sie sollen glücklich und zufrieden nach Hause gehen“, so die Inhaber. Die positive Resonanz gibt ihnen recht – sowohl im persönlichen Gespräch als auch in Online-Bewertungen wird die Küche regelmäßig gelobt.
Zum Abschluss richtete Bürgermeister Jörg Schmeißer seine Glückwünsche an die Familie: „Vielen Dank für das köstliche gemeinsame Mittagessen und dafür, dass Sie unsere Stadt mit diesem Traditionshaus bereichern. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg sowie stets zufriedene Gäste!“