Aktuelles (17.10.2016)

 

Volkswagen aktuell

Bei der Volkswagen AG wird derzeit intensiv ein „Zukunftspakt“ zwischen Unternehmen und Betriebsrat verhandelt. Er soll die Sanierungsziele in Einklang bringen mit dem Erhalt der Arbeitsplätze. Mitte November soll dann in einer Planungsrunde festgelegt werden, welche Modelle und Projekte in den nächsten fünf Jahren an den Standorten realisiert werden.

In seiner Montagsausgabe (17.10.2016) berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass die Produktivität der Werke pro Jahr um fünf bis acht Prozent gesteigert werden soll. Fast jede dritte Schicht könne gestrichen werden, ohne ein Auto weniger zu bauen, hieß es. Wegfallen sollen demnach vor allem teure Sonder- und Wochenendschichten. Werksschließungen seien nicht geplant. Ein VW-Sprecher wollte sich zu internen Planungen der laufenden Verhandlungen nicht äußern.

Generell soll mit dem „Zukunftspakt“ geklärt werden, wie die Standorte auf Branchentrends wie Digitalisierung und alternative Antriebe reagieren. Dabei geht es um Produkte, Stückzahlen, Investitionen und die Belegschaftsstärke. Die Vereinbarungen sollen Tarifvertragsstatus haben.

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