Aktuelles (19.08.2015)

 

Wirtschaftsminister Martin Dulig zu Besuch im Meeraner Unternehmen N+P Informationssysteme GmbH

Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, besuchte gestern das Meeraner Unternehmen N+P Informationssysteme GmbH. Grundpfeiler des Unternehmensportfolios von N+P sind Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung und IT-Services. Seit der Gründung 1990 hat sich das inhabergeführte Unternehmen zu einem erfolgreichen IT-Systemanbieter für den Mittelstand entwickelt, in dem heute 135 Mitarbeiter tätig sind, im Stammhaus in Meerane sowie in Geschäftsstellen und Büros in Dresden, Nürnberg, Stuttgart, Darmstadt und Hannover.

Geschäftsführer Jens Hertwig und Ursula Hertwig, die im Unternehmen den Personalbereich verantwortet, stellten Staatsminister Martin Dulig und weiteren Gästen, zu denen Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer und die Landtagsabgeordneten Ines Springer und Jörg Viehweg gehörten, das Unternehmen vor und sprachen über aktuelle Projekte und Vorhaben.
Zielgerichtet wurden in den vergangenen Jahren Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen aufgebaut. Als Softwarepartner ist N+P für namhafte Unternehmen tätig und setzt komplexe Projekte in den Bereichen Konstruktion, Fertigung (CAD/CAM/PDM), Architektur, Ingenieur-, Bauwesen, Maschinendatenintegration, betriebswirtschaftliche Unternehmenssteuerung, Anlagen-, Gebäudebewirtschaftung und IT-Service-Management um. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen oder dem Fraunhofer Institut Chemnitz, die das Unternehmen künftig noch ausbauen möchte, informierte Jens Hertwig.
Im Gespräch mit dem Staatsminister war Industrie 4.0 ein wichtiges Thema. Mit diesem Projekt der deutschen Bundesregierung und der Industrie soll die Digitalisierung der Fertigungstechnik und der Logistik vorangetrieben werden. Ziel ist die „intelligente Fabrik“; Stichworte in diesem Zusammenhang sind Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, ergonomische Gestaltung und die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse sowie das „Internet der Dinge“.
„Die Veränderung der Arbeitswelt durch Digitalisierung ist ein wichtiges Thema“, sagte der Staatsminister und bekräftigte im Hinblick auf N+P: „Hier wird nicht nur von Industrie 4.0 gesprochen, das Unternehmen ist mittendrin!“ Technologieförderung ist daher ein besonderes Thema für die Branche. „Wir nutzen Förderung, um Innovation voranzutreiben“, betonte Jens Hertwig.
Doch auch die Erhöhung der Attraktivität der Region liegt dem Unternehmer am Herzen, insbesondere für junge Arbeitskräfte mit Familie und „Rückkehrer“, und die Zusammenarbeit und der Austausch von regionalen Unternehmen „Hier müssen wir alle mehr tun“, bekräftigte Jens Hertwig.
Bürgermeister Professor Dr. Ungerer berichtete in diesem Zusammenhang von verschiedenen Aktivitäten der Bürgermeister der Region, die Unternehmen und Unternehmer zusammen zu führen, Netzwerke aufzubauen.
Auch das Thema Nachfolgegeneration hat Jens Hertwig im Blick. Wie er informierte, hat seit kurzer Zeit Paul Hertwig, einer der beiden Söhne des Unternehmerehepaares, im Unternehmen im Bereich Marketing sowie Business Development Verantwortung übernommen. Kontakte und Netzwerke sind auch hier wichtig. „Wenn Sie Unternehmer eigentümergeführter Unternehmen zusammenbringen, Sie glauben gar nicht, welche Synergien hier entstehen“, so Jens Hertwig.

Verständigt wurde sich im Laufe des Gespräches auch über das aktuelle Thema steigender Flüchtlingszahlen und Asylbewerber, insbesondere über Möglichkeiten der Integration. „Integration funktioniert über Arbeit, Sprache und Teilhabe“, so der Staatsminister. Hier müssten Hürden abgebaut werden. „Die größte Schwierigkeit für Arbeitgeber ist die Unsicherheit des Aufenthaltes“, bestätigte auch Bürgermeister Professor Dr. Ungerer. Wie Jens Hertwig berichtete, gibt es in seinem Unternehmen schon jetzt ein internationales Team.

Das Treffen mit Staatsminister Martin Dulig bewertet Jens Hertwig sehr positiv: „Wir haben in der Landesregierung ein offenes Ohr gefunden für die Themen unserer Branche, z. B. die Digitalisierung der Wirtschaft, aber auch für unsere Anliegen Erhöhung der Attraktivität der Region und Unternehmer-Nachfolgegeneration“, sagt er.

Informationen zur N+P Informationssysteme GmbH unter www.nupis.de

Am 18. August 2015 besuchte Staatsminister Martin Dulig das Meeraner Unternehmen N+P Informationssysteme GmbH.
Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer, Ursula Hertwig, Ines Springer, Staatsminister Martin Dulig, N+P-Geschäftsführer Jens Hertwig, Paul Hertwig, Jörg Vieweg und Björn Schuster, Business Development N+P (v.l.n.r.).

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