Aktuelles (01.06.2015)

 

Bürgermeister begrüßt Schülerzeitungsredakteure zum Interview

Am 18. Mai 2015 besuchten zwei Meeraner Schüler der Schülerzeitung des Europäischen Gymnasiums „Johann Heinrich Pestalozzi“ Meerane (EGM) die Stadtverwaltung, um ein Interview mit Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer zu führen. Thema waren die bevorstehenden Schuljubiläen: 10 Jahre Europäisches Gymnasium Meerane und 140 Jahre Georgenschule/Pestalozzischule. Die Schüler hatten die Fragen zuvor in der Arbeitsgemeinschaft Schülerzeitung gemeinsam besprochen und aufgestellt.
Bürgermeister Professor Dr. Ungerer begrüßte die Schüler im Kleinen Konferenzraum im Neuen Rathaus, und schnell entstand eine ungezwungene Gesprächsatmosphäre.
Eine der ersten gestellten Fragen an den Bürgermeister war, wie es überhaupt zur Entstehung des Europäischen Gymnasiums Meerane gekommen ist. Professor Dr. Ungerer gab dazu einen kurzen geschichtlichen Rückblick mit der Kernaussage, dass mit der Gründung des Europäischen Gymnasiums Meerane im Jahr 2005 die Tradition des Abiturs in Meerane fortgesetzt wird. Ziel war es damals, den Schülern in Meerane die Möglichkeit einer guten schulischen Ausbildung mit dem Abschluss des Abiturs zu bieten, ohne lange Schulwege. „Eines meiner positivsten Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Gymnasium war der erste Abiturjahrgang im Jahr 2013. Dieses erste Abitur am Europäischen Gymnasium Meerane zeigte, dass ein wichtiges Ziel mit engagierten Lehrern und einer engagierten Schulleitung erreicht wurde“, so Professor Dr. Ungerer.
Weitere Ziele wurden bei der Frage, wo er das EGM in zehn Jahren sieht, deutlich. Der Bürgermeister nannte hier die internationalen Schüler – im EGM lernen vietnamesische und chinesische Jugendliche – sowie eine Modernisierung des Gebäudes und natürlich weitere erfolgreiche Abiturjahrgänge. Im Zusammenhang mit den internationalen Schülern fragten die Schülerzeitungsredakteure, welchen Gewinn er für die Schule sieht. Professor Dr. Ungerer betonte, dass diese Internationalität sowohl für die Schule als auch für die Stadt von großem Nutzen ist. Dazu gehört das Kennenlernen einer anderen Kultur und einer anderen Mentalität, dazu gehören Kontakte und Freundschaften zwischen den Schülern.
Am Ende des Gespräches wurde der Bürgermeister gefragt, welche Fächer bzw. Kurse ihm selbst in der Schule am besten gefallen hätten. Darauf entgegnete er mit einem kleinen Lächeln, dass Naturwissenschaften nie seine Stärke gewesen seien. „Gemeinschaftskunde, Deutsch und Geschichte haben mir am besten gefallen“, sagte er.


<< zurück