Aktuelles (31.03.2015)

 

Medieninformation der Polizeidirektion Zwickau
Stand: 30.03.2015, 13:00 Uhr

Kriminalstatistik 2014: Menschen in der Region leben sicher

Im Freistaat Sachsen ist die Polizeidirektion Zwickau die Region mit der niedrigsten Kriminalitätsrate. Dies geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2014 hervor.
Im vergangenen Jahr wurden bei der Polizeidirektion Zwickau mit 32.853 Straftaten genau 100 weniger als im Vorjahr (32.953) registriert. Dies sind 0,3 Prozent weniger als im Jahr 2013. Demgegenüber wurden mit 19.518 Fällen 670 mehr aufgeklärt (+3,6%). Damit stieg die Aufklärungsquote auf 59,4 Prozent (Vorjahr 57,2 Prozent).
Die nach Zahl der Straftaten sicherste Gemeinde ist Neustadt/Vogtl. (803) , gefolgt von Oberwiera (954) und Mühlental (977).
Deutlich höhere Belastungen ergeben sich für die Städte Meerane (8.152), Zwickau (8.653) und Plauen (11.134), die damit als einzige in der Region über dem Landesdurchschnitt (8.086) liegen.
Während die Eigentumskriminalität im Vergleich zum Vorjahr rückläufig ist (12370/-829/-6,3%), darunter u. a. der Diebstahl aus Wohnungen (655/-67/-9,3), aus/an Kfz (1.366/-299/-14,4) sowie der Diebstahl von Kraftwagen  (118/-72/-37,9%), gab es andererseits einen deutlichen Zuwachs des Betruges im Zusammenhang mit Sozialleistungen (353/+145/+69,7%).
Die Anzahl der Rauschgiftdelikte im Bereich der PD Zwickau erlebte einen Zuwachs um 7,3 % im Gegensatz zum Vorjahr (1.202/+82). Entgegen dem sächsischen Trend ist aber hier der Anstieg dieser Delikte in Verbindung mit der Droge Cannabis höher (355/+47) als der Droge Crystal (495/+18).
Ein Zusammenhang ist zwischen dem Rückgang der Eigentumskriminalität und der Ermittlungsarbeit der Polizei zum Beispiel im Vogtland zu erkennen.
Dort kam es im Jahr 2013 (Medieninformation 33/2013) sowie 2014 (MI 59/2014) zur Überführung mehrerer Tatverdächtiger, die sich im Rahmen der Beschaffungskriminalität, auf Eigentumsdelikte „spezialisiert“ hatten. Hierbei gelang es den Ermittlern durch die Aufklärung dieser Straftaten und die Ermittlung der Täter sowie deren Inhaftierung auch nachfolgend weitere Eigentumsdelikte zu verhindern.
Die Kriminalitätslage an der sächsischen Außengrenze der PD Zwickau ist – im Gegensatz zum „Sachsen-Trend“ - leicht rückläufig im Vergleich zum Vorjahr (1047/-5) und zeigt eine Aufklärungsquote von 62,8 %.
Zur Zahl der Tatverdächtigen im Jahr 2014 ist zu sagen, dass die Quote der männlichen Tatverdächtigen relativ konstant blieb (72,6%/-0,2%). Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg um 1,8%. Die Anzahl der „unter 18-Jährigen“, die als Tatverdächtige registriert wurden, also Kinder und Jugendliche, stieg leicht an (1291/+34).
Nicht zuletzt ist der eingangs genannte Anstieg der Aufklärungsquote (59,4%/+2,2%) auch dem Informationsfluss von Seiten der Bevölkerung zuzuschreiben. Zeugenhinweise und Zeugenaussagen, die für die Aufklärung von Straftaten unerlässlich sind schlagen hier unterstützend und entsprechend positiv zu Buche. Hierbei setzt die Polizei auch in Zukunft auf die rege Mitarbeit der Bevölkerung im Rahmen der Straftatenaufklärung.

Medieninformation Kriminalstatistik 2014



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