Ausstellung

 

Andreas Hinkel: „Wer braucht schon Künstler...“

Bildermaler stellt charismatische Kunst in der Galerie ART IN aus

Großformatige geheimnisvolle Bilder mit dicken weiß lackierten Holzrahmen hängen seit kurzem in der Galerie ART IN und warten nur darauf, mit dem Betrachter in Zwiesprache zu treten. Seit der Vernissage am 11. März 2015 ist die Galerie wieder um eine sehr sehenswerte Ausstellung reicher: Der in Naundorf bei Starkenberg im Altenburger Land lebende surrealistische Bildermaler und Zeichner Andreas Hinkel (Foto links) stellt seine Arbeiten vor. „A. Hinkel 2014, Bildermaler“, so der Titel seiner Ausstellung.
„Wir freuen uns, dass sich der Künstler Andreas Hinkel in den Reigen der hochwertigen Ausstellungen in unserer Galerie einreiht“, sagte die Vorsitzende des Meeraner Kunstvereins, Dr. Birgit Salzbrenner, zur Vernissage am 11. März 2015, zu der viele Besucher begrüßt wurden.
Wenngleich der Laudator noch am selben Abend ausfiel, so wusste die Vereinsvorsitzende genügend über das Leben und Wirken des sächsischen Malers und Mitgliedes des Künstlerbundes Dresden e.V. zu berichten. Am Ende ihrer mit einem Augenzwinkern vorgetragenen kleinen Rundreise durch die von Zufällen und künstlerischem Durchsetzungsvermögen geprägten Biografie des Künstlers lud sie die Gäste zu einem Rundgang ein.
Auch Andreas Hinkel selbst gab gern Auskunft und ließ die Besucher an seinem künstlerischen Schaffen teilhaben. Er betonte, dass auch Kunst leben möchte: „Wer braucht schon Künstler, wer braucht Kunst, lasst sie leben!“ Und dass Leben in seinen Bildern steckt, konnten die zahlreichen Besucher der Vernissage bestätigen.

Andreas Hinkel, Jahrgang 1959, entdeckte während seiner Schulzeit die Liebe zur Kunst, genau genommen zur Malerei und seinen Hang zur Kreativität. Seine Bilder und Handzeichnungen mit unverwechselbarer Handschrift sind subtil und weisen einen prätentiösen Mal- und Zeichenstil auf.
Unter der Thematik „A. Hinkel 2014, Bildermaler“ werden dem Besucher Werke gezeigt, die gegensätzlicher und geheimnisvoller nicht sein könnten. Die Bilder, meist Öl auf Leinwand, sollen den Betrachter zu Aufmerksamkeit erziehen, sollen den Blick schärfen und natürlich zum Nachdenken anregen. In der Farbgebung bevorzugt Andreas Hinkel eine sehr ausgewogene Palette erdiger Töne. Er orientiert sich an der Natur, denn die „Natur ist der oberste Meister eines jeden Künstlers.“

Dr. Birgit Salzbrenner, Vorsitzendes des Meeraner Kunstvereins, stellte den Künstler und sein Schaffen vor.
Passend zur niveauvollen Vernissage sorgten die beiden Schülerinnen des Europäischen Gymnasiums „Johann Heinrich Pestalozzi“ Meerane An Binh Nguyen am Flügel und Yinuo Jiao am Cello für die musikalische Umrahmung.
Die Ausstellung „A. Hinkel 2014, Bildermaler“ kann bis zum 3. Mai 2015 in der Galerie ART IN Meerane, Kunsthaus, Markt 1, besucht werden.

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 14:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag 14:00 bis 17:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung (feiertags geschlossen)

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