Veranstaltung

 

Neujahrskonzert 2015 am 17. Januar in der Stadthalle – Restkarten noch erhältlich

Für das diesjährige Neujahrskonzert mit der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach am 17. Januar 2015, 17:00 Uhr, im Werner-Bochmann-Saal der Meeraner Stadthalle, sind noch einige Karten erhältlich.
Traditionsgemäß präsentiert das Orchester zur Einstimmung auf das neue Jahr schwungvolle Melodien aus Oper und Operette. Als hochkarätige Solisten werden in Meerane die lyrische Koloratursopranistin Marie Friederike Schöder und der Bariton Joachim Goltz zu erleben sein. Die musikalische Leitung des Ensembles obliegt David Marlow, der mit der aktuellen Saison als neuer Chefdirigent die Nachfolge von Jirí Malát übernimmt. Moderator des Abends ist Jan Meinel.

Wer sich das beliebte Konzert nicht entgehen lassen möchte: Der Kartenvorverkauf läuft bis zum Samstag, 17. Januar 2015, zu den Öffnungszeiten im Bürgerbüro im Neuen Rathaus, Lörracher Platz 1, Tel. 03764 540.
Das Bürgerbüro ist geöffnet:
Montag, Dienstag, Donnerstag 08:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch, Freitag 08:00 bis 14:00 Uhr
Samstag 09:00 bis 11:00 Uhr

Restkarten sind dann noch an der Abendkasse in der Stadthalle erhältlich.

Eintrittspreise:
Vorverkauf: 21 Euro (ermäßigt Schüler und Studenten 17 Euro)
Abendkasse: 24 Euro (ermäßigt Schüler und Studenten 20 Euro)

David Marlow stammt aus Großbritannien, wuchs aber in Deutschland auf und studierte in Detmold und Wien. Von 2007 bis 2010 war er erster koordinierter Kapellmeister in Chemnitz. Eigene Produktionen wie Gounods „Faust“ und die überaus erfolgreiche deutsche Erstaufführung von Jonathan Doves „Pinocchio“ sowie Konzerte mit der Robert Schumann Philharmonie zählten zu den Höhepunkten dieser Zeit. Von 2010 bis 2013 war er Chorleiter des WDR Rundfunkchores, dem er als Gastdirigent weiterhin verbunden ist. Seit 2010 ist er jeden Sommer bei den Bayreuther Festspielen als musikalischer Assistent von Andris Nelsons bei der Lohengrin Produktion tätig.
David Marlow hat als Gastdirigent bei vielen Orchestern gearbeitet. In der Saison 2012/13 dirigierte er z.B. die Nordwestdeutsche Philharmonie und debütierte beim Brandenburgischen Staatsorchester. Mit dem WDR Sinfonieorchester dirigierte er drei Konzerte. In der Saison 2013/14 leitet er erstmalig die Philharmonie Neubrandenburg sowie die Philharmonie Südwestfalen und gab seine Probedirigate zu den Proben und Aufführungen des 6. Sinfoniekonzerts der Vogtland Philharmonie.
Mit Beginn der Spielzeit 2014/2015 ist David Marlow Chefdirigent der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach.


Joachim Goltz
wurde 1973 in Mannheim geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik in Detmold war er Ensemblemitglied an den Theatern in Freiberg, Detmold und Würzburg, seit 2011 gehört er zum Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo er sich bereits erfolgreich u.a. als „ Don Pizarro“ in Beethovens „Fidelio“, als „Heerrufer“ und „Telramund“ in Wagners „Lohengrin“ sowie als „Enrico Ashton“ in „Lucia di Lammermoor“ präsentierte.
Gastengagements führten ihn an die Semperoper in Dresden, die Staatstheater von Hannover und Saarbrücken, an die Nationaltheater in Mannheim und Weimar, sowie nach Erfurt, Bremerhaven, Heidelberg, Flensburg, Plauen/Zwickau und nach Pforzheim.
Joachim Goltz Repertoire ist breitgefächert; zahlreiche Wagner-Partien markieren seine Vielseitigkeit ebenso wie die Titelfigur in Verdis „Falstaff“, die „Vier Bösewichte“ in „Hoffmanns Erzählungen“, oder auch Faninal im „Rosenkavalier“.
Neben den großen Opernpartien seines Faches ist die Operette seine große Leidenschaft; sei es als Graf Danilo in „Die Lustige Witwe“, als Eisenstein in der „Fledermaus“, oder als Leopold im „Weißen Rössl“.
Seit 2011 hat Joachim Goltz einen Lehrauftrag für szenischen Unterricht an der Hochschule für Musik in Würzburg.


Marie Friederike Schöder

Ob auf der Opernbühne oder im Konzert: Die lyrische Koloratursopranistin und erste Bachpreisträgerin Marie Friederike Schöder sticht mit ihrer klaren, farbenreichen Stimme und ihrer einnehmenden Präsenz und Spielfreude heraus. Die wandelbare Sängerin beherrscht sowohl das barocke, klassische wie romantische Konzert- und Opernfach, als auch das zeitgenössische mit Bravour. Dabei weiß sie stilistisch gut zu unterscheiden. Ihre Technik erlaubt ihr ein raumfüllendes, bezauberndes Pianissimo, aber auch den Forte-Ausbruch einer „Königin der Nacht“.
Ihre Vielseitigkeit stellt sie auch an der Oper Halle unter Beweis, wo sie seit 2009 dem dortigen Solistenensemble angehört. In der Oper Halle tritt sie unter anderem in den Partien des Blondchens in „Die Entführung aus dem Serail“, der Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“, der Adele in „Die Fledermaus“, der Martha in „Martha, oder der Markt zu Richmond“, der Comptesse Adèle in Rossinis „Le Comte Ory“ und der Angelica in Händels „Orlando“ sowie in der „Riemannoper“ auf.
Daneben ist die Bach-Spezialistin, die 2008 den ersten Preis des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs Leipzig erhalten hat, bei Festivals und Konzerten im In- und Ausland zu hören.


Die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach wurde 1992 durch die Fusion des Staatlichen Sinfonieorchesters Greiz mit dem Staatlichen Vogtlandorchester Reichenbach gegründet und führt damit die über 150-jährige Orchestertradition im Vogtland auf immer höherer Qualitätsstufe fort. Wirtschaftlich getragen wird das Orchester seither durch die Freistaaten Thüringen und Sachsen, den Landkreis Greiz und den Vogtlandkreis sowie die beiden Städte Greiz und Reichenbach.
Kontinuität und Vielseitigkeit sind wesentliche Kriterien des Engagements der Vogtland Philharmonie, die sich nicht nur festen Traditionen in Greiz und Reichenbach und dem gesamten sächsisch-thüringischen Raum verpflichtet fühlt, sondern als „Musikalischer Botschafter der Region“ regelmäßig in allen deutschen Musikzentren oder auf Konzertreisen u. a. in China, Spanien, Österreich, Tschechien, den USA und der Türkei zu Gast ist.
Dem breitgefächerten musikalischen Spektrum sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Es reicht von Sinfonischen Konzerten, Chorsinfonik und Konzerten in historischen Kostümen über Filmmusik bis hin zu „Philharmonic Rock“ und begeistert damit ein genre- und generationsübergreifendes Publikum. Seit Jahren ist das Orchester darüber hinaus bewährter Partner beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen, beim Internationalen Akkordeonwettbewerb Klingenthal und dem Greizer Stavenhagen Wettbewerb. Zur Förderung des musikalischen Nachwuchses entwickelte es außerdem erfolgreich eine Reihe von Bildungskonzerten und speziellen Projekten wie „Kids meet Classic“. In den letzten Jahren produzierte die Vogtland Philharmonie eine Vielzahl unterschiedlicher CDs.

Die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach.

Fotonachweise:
David Marlow. Foto: Jürgen Josting
Joachim Goltz. Foto: Künstler
Marie Friederike Schöder. Foto: Nadine Stenzel
Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach. Foto: Vogtland Philharmonie


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