Aktuelles (06.11.2014)

 

Neue Instrumente für die Bläserklasse der Tännichtschule

„Unglaublich, wie schnell und unbürokratisch alles ablief“, schwärmt Jörg Schmeißer, Vorsitzender des Meeraner Blasmusikvereins 1968 e.V., während die Fünftklässler der Tännichtschule ihre neuen Instrumente auspacken und zusammenbauen. Am 14. Oktober 2014 war der Meeraner Geschäftsmann und Stiftungsgründer Günter Börnichen zusammen mit seiner Ehefrau Carola auf Besuch im Übungsraum des Blasmusikvereins. Er hatte während eines Auftrittes der Bläserklassen im Juli diesen Jahres Jörg Schmeißer angesprochen, „ob nicht irgendwo der Schuh drücke“. Und der drückte gewaltig bei den mittlerweile mehr als in die Jahre gekommenen Instrumenten für die Bläserklassen, welche teilweise noch aus dem Gründungsjahr 1968 des Vereins stammten.
Nun funkelten im Proberaum nicht nur die Augen der neuesten Mitglieder, sondern auch die niegelnagelneuen Instrumente – genau 29 Stück, davon 6 Querflöten, 6 Klarinetten, 4 Posaunen, 6 Trompeten, 1 Tuba, 3 Saxophone und 3 Tenorhörner.
Günter Börnichen selbst machte darum nicht viel Aufhebens, er wünschte sich nur, dass die kleinen Musikanten sorgsam damit umgingen, damit auch die nachfolgenden Bläserklassen Freude daran haben können. Zum Schluss gab es sogar noch ein recht melodisch klingendes Ständchen auf den neuen Instrumenten, und das, obwohl die Schüler erst seit wenigen Tagen mit dem Musikunterricht begonnen hatten.
Eine Frage blieb dennoch. Wie kommt der Meeraner Geschäftsmann dazu, sich so um die Belange von Heranwachsenden zu kümmern? Wie Günter Börnichen kurz dazu informierte, habe seine Tochter einst auch ein Instrument gespielt, und als er seinen verantwortungsvollen Job als Geschäftsführer des Meeraner Dampfkesselbaus 2007 nach über 20-jähriger Tätigkeit „an den Nagel hängte“, wollte er sich nicht gleich zur Ruhe setzen, sondern gründete die „Günter-Börnichen-Stiftung“, welche zum Ziel hat, dort zu helfen, wo es ohne finanzielle Unterstützung eben nicht weitergehen würde. Zum Schluss sagte er, dass er wirklich Glück im Leben hatte und oft auf der Sonnenseite stand. Vieles davon wolle er nun mit solchen Aktionen zurückgeben.

Stolz präsentierte die neue Bläserklasse die Instrumente. Als Dank gab es bereits die ersten Töne zu hören.


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