Aktuelles (08.09.2014)

 

Schlammlawine in Waldsachsen

Eine Gewitterfront mit Starkregen entlud sich am Sonntagnachmittag, 7. September 2014, über Waldsachsen. Messungen ergaben bis zu 33 Liter auf den Quadratmeter. Es wälzte sich in Folge des Starkregens eine wahre Schlammlawine durch den Ort, die Häuser, Höfe, Gärten und Straßen überspülte. Der Erdschlamm kam vorwiegend aus den nördlich Waldsachsens liegenden großen landwirtschaftlichen Flächen. Da die Flächen abgeerntet sind und keine Vorkehrungen gegen abfließendes Wasser durch Feldraine mit Ackerfurchen getroffen wurden, spülte das Regenwasser den Feldboden mit einer ungeheuren Wucht und in großen Mengen in den Ort.
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Meerane wurde um 16.47 Uhr alarmiert. Der Einsatz dauerte bis 21.30 Uhr. Im Einsatz waren 8 Fahrzeuge mit 35 Feuerwehrkräften. Einzelne Keller wurden ausgepumpt. Ein Großteil der Einsatzkräfte war bei der Entschlammung der Straßen im Einsatz, um diese wieder in einen befahrbaren Zustand zu versetzen. Durch Waldsachsen führt die Staatsstraße 288, die bis gegen 21.00 Uhr gesperrt werden musste. Betroffen waren ferner der Ponitzer Weg und die Hauptstraße. Betroffen war eine Straßenlänge von knapp zweieinhalb  Kilometer.
Unterstützt wurde die Feuerwehr durch Fahrzeuge des Eigenbetriebes Meeraner Stadttechnik. Der  Eigenbetrieb hat die Entschlammungsarbeiten am Montag, 8. September 2014, fortgesetzt.
Die Einsatzkräfte der Stadt wurden durch zahlreiche Anwohner unterstützt. Für die betroffenen Waldsachsener Bürger ist die Schlammlawine katastrophal. Viele begannen mit gegenseitiger Unterstützung mit sofortigen Entschlammungsarbeiten.

Fotos: FF Meerane

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