Aktuelles (08.05.2014)

 

Aus der Sitzung des Technischen Ausschusses am 6. Mai berichtet

Zu einer Sitzung des Technischen Ausschusses begrüßte Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer am 6. Mai 2014 die Mitglieder des Ausschusses, Mitarbeiter der Verwaltung und Gäste im Neuen Rathaus.

Im ersten Tagesordnungspunkt stand die Vergabe der Bauleistungen: Einbau von Brandschutztüren und Schaffung 2. Rettungsweg an der Friedrich-Engels-Schule Meerane.
Wie Professor Dr. Ungerer erinnerte, war der Zuwendungsbescheid für die geplanten Maßnahmen an beiden Meeraner Grundschulen Friedrich-Engels-Schule und Lindenschule im April 2013 eingegangen.
Auch im Hinblick auf die Generalsanierung der Tännichtschule sollen die Maßnahmen im Jahr 2014 umgesetzt werden. Die Vergabe der Bauleistungen für die Energetische Sanierung der Fassade und des Daches Lindenschule ist für die Sitzung am 27. Mai 2014 geplant.
Kerstin Götze vom Dezernat Bauwesen und Umwelt stellte die nun geplanten Arbeiten an der Friedrich-Engels-Schule vor. Die Maßnahme wird gefördert im Programm Schulische Infrastruktur. Die Gesamtsumme beträgt 125.000 Euro, davon sind 50.000 Euro Fördermittel und 75.000 Euro Eigenmittel.
Neben dem Einbau von Brandschutztüren wird ein 2. Rettungsweg für das 4. Obergeschoss errichtet, der über das Dach in den jeweils anderen Gebäudeteil führen wird. Dazu sind verschiedene Umbauten von Fenstern, Dachabdichtung etc. erforderlich.
Die einzelnen Fachlose wurden im Sächsischen Ausschreibungsblatt veröffentlicht. Insgesamt forderten 32 Firmen die Ausschreibungsunterlagen an. Zur Submission am 16. April 2014 lagen 18 Angebote verteilt auf die einzelnen Fachlose vor.
Die Mitglieder des Technischen Ausschusses beschlossen einstimmig die Vergaben der Bauleistungen für die Fachlose 01, 02, 03, 04 für das Bauvorhaben: Einbau von Brandschutztüren und Schaffung 2. Rettungsweg an der Friedrich-Engels-Schule Meerane.
Los 01: Schlosserarbeiten an die Firma Kattner Stahlbau GmbH aus Liebschützberg (Vergabesumme: 12.979,81 Euro).
Los 02: Tischlerarbeiten (Brandschutzelemente) an die Firma Porstmann GmbH & Co. KG aus Leubsdorf (Vergabesumme: 68.405,96 Euro).
Los 03: Baumeisterarbeiten an die Firma Baugeschäft W. Büttner, Inh. Matthias Müller aus Meerane (Vergabesumme: 31.409,57 Euro).
Los 04: Dachabdichtungsarbeiten an die Firma W. Müller Bedachungen GmbH aus Oberlungwitz (Vergabesumme: 8.213,44 Euro).
Wie Kerstin Götze abschließend informierte, sollen die Arbeiten Ende Mai 2014 beginnen; alle Arbeiten, die im Inneren des Gebäudes durchgeführt werden, sollen in den Sommerferien realisiert werden.

Im zweiten Tagesordnungspunkt wurden die Mitglieder des Ausschusses über verschiedene Bau- und Verkehrsrechtliche Regelungen im Stadtgebiet informiert.
Iris Anders, Dezernatsleiterin Sicherheit und Ordnung, berichtete über die vorläufigen Verkehrsänderungen am Simmel-Markt. Die derzeitige Regelung Einfahrt zum Parkplatz über die August-Bebel-Straße (und die Augasse), Ausfahrt nur über die Augasse hat sich bewährt, es gab dazu nur positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Dieses Provisorium soll nun fest eingerichtet werden. Eine entsprechende Beschilderung und auch die Abgrenzung eines Gehwegbereiches sollen erfolgen.
Ebenfalls bewährt hat sich aus Sicht der Verwaltung und auch vieler Bürger die provisorische Straßeneinengung in der Inneren Crimmitschauer Straße, berichtete Birgit Jantsch, Dezernatsleiterin Bauen und Umwelt. Die Straßeneinengung mit dem Ziel der Reduzierung der Geschwindigkeit der Fahrzeuge beim Heranfahren an den Kreuzungsbereich Innere / Äußere Crimmitschauer Straße / Pestalozzistraße war auch ein Anliegen der Schulleitung des Europäischen Gymnasiums, dessen Eingang an der Inneren Crimmitschauer Straße liegt. Die provisorische Straßeneinengung soll nun fest hergestellt werden.
Weiter beraten wird der Wunsch einer Querungshilfe an der Guteborner Allee im Wirtschaftszentrum/A4-Center. Wie Birgit Jantsch erläuterte, wurden hier viele Ideen und Vorschläge geprüft. Durch zahlreiche Ein- und Ausfahrten, verbunden mit einer nötigen Straßenverbreiterung beim Einbau einer Querungshilfe, gibt es nur eine Stelle, an der eine Querungshilfe technisch umsetzbar wäre. Diese liegt jedoch, auch nach Ansicht einiger Stadträte, zu weit weg vom Eingangsbereich in das A4-Center.

<< zurück