Aktuelles (02.04.2014)

 

Medieninformation des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen, 28. März 2014

Geringfügiges Wachstum der sächsischen Wirtschaft im Jahr 2013

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Sachsen stieg 2013 um 0,3 Prozent. Damit erholte sich die Wirtschaft nach einem Rückgang des realen BIP um 0,6 Prozent im Jahr 2012 leicht. Für Deutschland war real ein Zuwachs um 0,4 Prozent zu verzeichnen. Das preisbereinigte Ergebnis in Sachsen wurde 2013 zum einen durch 0,6 Prozent Zuwachs im Produzierenden Gewerbe bestimmt. Innerhalb dieses Bereiches verzeichnete allerdings das Verarbeitende Gewerbe einen realen Rückgang um 1,1 Prozent. Zuwächse bei der Bruttowertschöpfung (BWS) kamen des Weiteren aus dem Dienstleistungssektor. Hier resultieren die maßgeblichen Wachstumsimpulse aus dem Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation mit einem realen Wachstum um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das BIP – die Summe der in Sachsen neu geschaffenen Waren und Dienstleistungen – betrug aktuell 99,9 Milliarden € und stieg in jeweiligen Preisen gegenüber 2012 um 2,7 Prozent. Rund 68 Prozent der Bruttowertschöpfung kamen aktuell aus dem Dienstleistungssektor. Jeder Erwerbstätige in Sachsen erwirtschaftete 50.246 € BIP, was real einem Rückgang um 0,3 Prozent gegenüber 2012 entsprach. Eine Ursache dafür ist die um 0,5 Prozent gestiegene Erwerbstätigenzahl. Innerhalb der sächsischen Wirtschaft war die BWS je Erwerbstätigen mit 61.490 € im Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation am höchsten. Die mit 29.695 € niedrigste Pro-Kopf-BWS verzeichnete die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“, in dem alle Statistischen Landesämter vertreten sind, veröffentlicht die Ergebnisse zur Wirtschaftsentwicklung bis 2013 für alle Bundesländer.

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