Aktuelles (12.02.2014)

 

Lärmschutzwand wird bunt - Spielzeug von einst und jetzt gibt den Ton an

Ein Stück der Lärmschutzwand entlang der Bahnanlagen in Meerane wird jetzt bunt! Der Meeraner Künstler TASSO gestaltet derzeit gemeinsam mit dem Glauchauer Graffitikünstler ZONE 56 im Auftrag der Deutschen Bahn die Lärmschutzwand am Wichernweg in der Nähe des Kirchgemeindehauses. Die in der Nähe liegenden beiden Kindergärten sowie die Evangelische Grundschule im Kirchgemeindehaus gaben den beiden Künstlern das Thema: Spielzeug.
Dabei wird es nicht nur für die Kinder von heute Interessantes zu sehen geben, wie die Entwürfe schon jetzt verraten. "Wir möchten, dass alle Generationen der Meeraner hier Bekanntes finden, sich an ihre Kindheit erinnern, daher haben wir bekanntes und beliebtes Spielzeug aus der Zeit der Urgroßeltern bis heute für die Gestaltung ausgewählt", erklärt TASSO.
Nach einigen Vorarbeiten Ende vergangenen Jahres war am Dienstag dieser Woche der Startschuss für die Arbeiten. TASSO: "Schon die ersten beiden Bilder, darunter ein Puppenkopf, stießen auf großes Interesse. Eine Meeranerin blieb stehen und erzählte, genau so habe ihre Schildkröt-Puppe ausgesehen." Historisches Spielzeug und die Darstellung historischer Spiele werden also ebensowenig fehlen wie die späteren Plüschtiere oder Indianerfiguren, und natürlich ist auch an die heutigen Mädchen und Jungen gedacht.
Doch bei den Spielzeug-Bildern allein soll es nicht bleiben, erzählt TASSO: "Wir möchten die Gestaltung auch für jüngere Leute interessant machen, deshalb sollen weitere Graffiti-Schriftzüge, die sogenannten Styles, die Fläche bunt und farbenfroh machen. Dazu haben wir weitere Künstler eingeladen, die auf einem hohen Level arbeiten, bekannte Sprayer, aber auch Szene-Nachwuchs." Diese werden, wenn das Wetter mitspielt, am Samstag an der Lärmschutzwand arbeiten. Bereits jetzt vor Ort ist SPOARE 153 aus Frankfurt/Oder.

Der Meeraner Künstler TASSO, SPOARE 153 aus Frankfurt/Oder und ZONE 56 aus Glauchau (v.l.n.r.) arbeiten derzeit an der Lärmschutzwand am Wichernweg.

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