Aktuelles (05.12.2013)

 

Neuer Grenzwert für Blei im Trinkwasser

Die Stadtverwaltung Meerane verweist auf Nachfrage von Bürgerinnen und Bürgern, dass seit dem 1. Dezember 2013 der Grenzwert für Blei im Trinkwasser von 0,025 mg/l auf 0,01 mg/l abgesenkt wurde (Trinkwasserverordnung). Hauptquelle für Blei im Trinkwasser sind Bleirohre. Nach 1973 gebaute Häuser sind in der Regel nicht betroffen, da ab dieser Zeit keine Bleirohre mehr verwendet wurden. Hausbesitzer sollten prüfen, ob in der Hausinstallation noch Bleileitungen vorhanden sind.

Die Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass Vermieter seit dem 1. Dezember 2013 über vorhandene Bleirohre schriftlich per Aushang informieren müssen.

Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung für Blei kann in der Regel nicht eingehalten werden, wenn in der Trinkwasser-Installation Bleirohre vorhanden sind. Sollten, gegebenenfalls auch nur in Teilbereichen, noch Bleirohre verbaut sein, so ist grundsätzlich der Austausch dieser Rohre durch trinkwassergeeignete Materialien (z.B. Kupfer oder Edelstahl) zu empfehlen.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Zwickau weist darauf hin, dass die regelmäßige Aufnahme von Blei, auch in kleinsten Mengen, die Gesundheit schädigen kann. Besonders gefährdet sind Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder bis zum sechsten Lebensjahr. Für diese Personengruppen ist Wasser aus Bleirohren zur Speisezubereitung immer ungeeignet. Zur Verwendung des Trinkwassers zur Körperpflege gibt es hinsichtlich des Bleigehalts keine gesundheitlichen Bedenken.

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