Aktuelles (18.07.2013)

 

Bekanntgabe 18.07.2013

Zahlungen an Zensusergebnisse angepasst: 31.264 Euro im laufenden Haushalt weniger

Mit dem Zensus 2011 wurde die amtliche Einwohnerzahl zum 9. Mai 2011 ermittelt und zugleich eine neue Basis für die Bevölkerungsfortschreibung geschaffen. Nach Mitteilung der offiziellen Ergebnisse durch das Statistische Landesamt Sachsen erfolgten jetzt die ersten Anwendungen der neuen Bevölkerungszahlen für die Stadt Meerane und das laufende Haushaltsjahr.

Grundlage bildete die Bevölkerungsfortschreibung zum 31.12.2011, nach der die Stadt Meerane mit 15.454 Personen 488 Einwohner weniger hat. Dies im Vergleich zu der seitherigen Bevölkerungsfortschreibung mit dem Stichtag 3. Oktober 1990. Der Wert lag bei 15.942 Personen.

Die geringere Bevölkerungszahl wirkt sich zunächst auf die Schlüsselzuweisungen aus, die die Stadt Meerane im Rahmen des Finanzausgleiches durch das Land erhält. Nach dem vorläufigen Bescheid mit der alten Bevölkerungszahl bekam Meerane 1.662.700,00 Euro zugewiesen. Mit der neuen Bevölkerungszahl wurde diese Zuweisung nun korrigiert auf 1.485.056,00 Euro. Dies sind 177.644 Euro weniger. Berechnet man diese Zuweisung auf jeden Einwohner, so reduziert sich die Zuweisung von 104,20 Euro/pro Einwohner auf 96,10 Euro/pro Einwohner.

Diese Schlüsselzuweisung der Stadt Meerane findet ihren Niederschlag in der Berechnungsformel für die Kreisumlage, die die Stadt Meerane an den Landkreis zu entrichten hat. Durch den geringeren Wert sinkt die Kreisumlage von 4.635.200,00 Euro auf 4.488.820,00 Euro. Demnach hat Meerane 146.380,00 Euro weniger Umlage an den Landkreis Zwickau zu entrichten. Berechnet man dies wieder auf jeden Einwohner, ist der neue Wert von 290,46 Euro pro Einwohner gegenüber dem alten Wert von 290,75 Euro pro Einwohner fast gleich geblieben.

Beide Zahlen nun in das Verhältnis gestellt 177.644 Euro weniger Zuweisungen, 146.380 Euro weniger Kreisumlage ergibt für das Haushaltsjahr eine Mindereinnahme von 31.264 Euro, die durch weitere Einsparungen ausgeglichen werden muss.

Bürgermeister
Professor Dr. Lothar Ungerer

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