Aktuelles (19.07.2013)

 

„Ein Grand mit vier Buben" - Kunsthaus präsentiert Boygroup der 1920/30er Jahre

Neue Ausstellungstafel zum Meeraner Musiker und Kapellmeister Ernst Fiedler

Kreischendes Publikum, dahinschmachtende weibliche Fans und prall gefüllte Konzertsäle – nicht nur ein Phänomen unserer Zeit. Auch unsere Großeltern wussten gute Musik und flotte Musiker zu schätzen. Einen Beweis mehr dazu gibt es jetzt in der Werner-Bochmann-Ausstellung im Kunsthaus zu bestaunen, denn seit 10. Juli 2013 informiert hier eine großformatige Schautafel über das Leben und Wirken des berühmten Meeraner Musikers und Kapellmeisters Ernst Fiedler.
Ernst Fiedler brachte mit seinen Orchesterkollegen die Tanzsäle zum Beben, und sein Sohn Wolfgang Fiedler ließ es sich nicht nehmen, zur Enthüllung der Schautafel dabei zu sein. Dabei plauderte er auch ein wenig aus dem Nähkästchen und beantwortete Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer die eine oder andere Frage. Dieser zeigte sich hoch erfreut, dass nun der „Grand mit vier Buben" im Kunsthaus ausgespielt ist: Filmkomponist Werner Bochmann, Liedtexter Erich Knauf, Drehbuchautor Ralph Arthur Roberts und nun Kapellmeister Ernst Fiedler!
Daher richtete der Bürgermeister auch einen ganz besonderen Dank an Kerstin Zienert, welche die Finanzierung der Schautafel übernommen hatte. „Ich besuche regelmäßig die Ausstellungen und erfuhr, dass eine weitere Ausstellungstafel zur Meeraner Musikgeschichte in Planung sei. Da ich jedes Jahr etwas für Meerane spende, war klar, dass es diesmal diese Tafel sein sollte,“ erklärte sie die Idee dazu. Gemeinsam mit Angelika Albrecht, Fachbereichsleiterin Kultur, nahm sie die Enthüllung der Tafel vor.

Foto rechts: Kerstin Zienert (li.) und die Fachbereichsleiterin Kultur Angelika Albrecht.

Wolfgang Fiedler, der Sohn des berühmten Kapellmeisters Ernst Fiedler, unterhielt sich mit Sponsorin Kerstin Zienert über die Erlebnisse seines Vaters. Die neue Infotafel präsentiert unter dem Thema „Meeraner Musikgeschichte“ das Leben und Wirken von Kapellmeister Ernst Fiedler. Dazu hatte Wolfgang Fiedler noch die eine oder andere Geschichte parat.
   

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