Aktuelles (31.07.2013)

 

Herzblut für den Wilhelm-Wunderlich-Park / Privatinitiative plant Einsätze

Nicht nur Meckern sondern Anpacken! Zu diesem Schluss kamen Mitglieder der Facebook-Gruppe „Du kommst aus Meerane, wenn...“, welche von einem ehemaligen Meeraner ins Leben gerufen wurde und sich innerhalb eines Jahres beträchtlich mauserte und nunmehr auf über 1.800 Mitglieder verweisen kann. Hier hatte ein Mitglied angemerkt, dass der Park stellenweise recht unansehnlich sei. Schnell war eine Diskussion im Gange, welche darin mündete, selbst anzupacken.
Mittlerweile nimmt die „Aktion Wunderlich-Park Meerane“ Gestalt an. Projektleiter Dirk Rauschenbach hatte deshalb am 18. Juli 2013 einen Vor-Ort-Termin mit Umweltreferentin Erdmute Tauche von der Stadtverwaltung Meerane. „Ich bin gern dabei und unterstütze dieses Projekt“, versicherte sie dem Organisator, welcher sich gründliche Notizen machte, um dann mit den freiwilligen Helfern einen Aktionsplan zu erstellen. Schließlich gilt es, den historischen Teil des Parkes fachgerecht auf Vordermann zu bringen. „Man muss schon einen Blick dafür haben, was Unkraut und was eine zu schützende Pflanze ist“, sagt die Fachfrau. „Doch vor der freiwilligen Aktion muss niemand Angst haben, da immer jemand dabei sein wird, der genau weiß, welche Arbeiten dran sind“, betont der Initiator des Projektes. Dabei sei die ständige Nachsorge besonders wichtig, denn ein Einsatz allein genügt nicht. „Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn sich ganz viele Helfer melden und auch für längere Zeit zur Verfügung stehen“, so sein Fazit am Ende des Rundganges durch den Park.
Derzeit werden die rechtlichen Rahmenbedingungen mit der Stadt Meerane geklärt. Über die Gruppe www.facebook.com/groups/wunderlichpark und über die Internetseite http://park.meeraner-treff.de/ werden nun die Helfer „zusammengetrommelt“, informiert Dirk Rauschenbach.

Eine umfangreiche Parkbegehung bringt Klarheit, welche Arbeiten auf privater Initiative durchgeführt werden können. Erdmute Tauche und Dirk Rauschenbach schauen sich während ihres Rundganges die Aufzeichnungen zum historischen Parkteil an.
   

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