Aktuelles (04.02.2013)

 

Meeraner Schulen „sitzen“ an einem Tisch - Wie Eltern die richtige Schule wählen

Am 24. Januar 2013 hieß es erneut in der Stadthalle: „Meerane macht Schule! Grundschule – und dann?“ Wie in den Vorjahren präsentierten sich auch diesmal die Mittelschule Tännichtschule, die Internationale Mittelschule Meerane (IMM) und das Europäische Gymnasium „Johann Heinrich Pestalozzi“ und boten somit den wissbegierigen Eltern die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Schularten und Unterrichtsangebote zu informieren. Denn nach vier Jahren Grundschulbesuch werden für die Schülerinnen und Schüler die Weichen für die weitere Schulausbildung gestellt.

Hier gilt es zum einen, die Leistungen des Kindes zu beachten, und zum anderen auch die späteren beruflichen Vorstellungen zu berücksichtigen. Dass dies nicht immer einfach ist, ließ Bürgermeister Professor Dr. Lothar Ungerer – zugleich auch Referent des „Schulinfotages“ – in seinen ausführlichen Erläuterungen vor den zahlreich erschienenen Eltern sowie den Schuleiterinnen und Schulleitern, Lehrerinnen und Lehrern der Schulen nicht unerwähnt. Dabei erläuterte er die verschiedenen Förderungen und gab den Eltern Tipps an die Hand, um die optimale Schulwahl für ihr Kind zu treffen.
Auch die Motivation und Unterstützung des Kindes durch das Elternhaus ließ er nicht unerwähnt: „Deshalb ist es auch wichtig, sich die Frage zu stellen, ob man genügend Zeit hat, sich um die schulische Entwicklung des Kindes zu kümmern“, betonte er, „denn die Schule endet nicht auf dem Heimweg. Es gibt viele Hausaufgaben und Projekte zu erledigen. Hier sind die Eltern stark gefordert, denn die Elternhäuser sind der entscheidende verbindende Faktor zur Schule.“
Doch trotz der Herausforderungen auf dem Weg zum Erwachsenwerden solle man sich auch nicht hetzen lassen: „Obwohl die Lebensspanne länger wird, tendieren wir dazu, alles im Laufschritt zu erledigen. Das ist für die Entwicklung des Kindes nicht gut, denn jeder hat eine andere Auffassungsgabe und diese muss entsprechend gefördert werden. So stellen sich dann auch Erfolge ein.“ Sein Appell an die Eltern: „Sagen Sie niemals, dass ihr Kind dieses oder jenes nicht schafft, das erstickt jede Motivation.“
Professor Dr. Ungerer hob weiterhin die positive Schulsituation in Meerane hervor und freute sich, dass alle Schulen erneut an einem Tisch sitzen, um die Eltern gut zu informieren.
Auch die Frage, wie sich das Lernklima, während der Sanierungsarbeiten der Tännichtschule entwickelt, ließ er nicht unerwähnt. „Wir haben die 5. bis 10. Klassen untergebracht, und das Lehrerkollegium ist auf die neue Situation eingestellt.“ Die 5. und 6. Klassen werden während der Umbauarbeiten in den oberen Stockwerken der IMM unterrichtet, das ehemalige Krankenhaus dient den 7. bis 10. Klassen als Schule.
Wie die Vertreter der Schulen abschließend informierten, wurde auch in diesem Jahr der „Tag der offenen Tür“ stark frequentiert. Viele Eltern von Dritt- und Viertklässlern nutzten am 12. Januar 2013 mit ihren Kindern die Gelegenheit, sich die Schulgebäude anzuschauen, über Angebote zu informieren und mit Lehrern und Schülern ins Gespräch zu kommen.

Infostand der Mittelschule Tännichtschule.
Infostand der Internationalen Mittelschule Meerane.
Über die Angebote des Europäischen Gymnasiums „Johann Heinrich Pestalozzi“ informierten Schulleiter Olaf Kettner und die Stellvertretende Schulleiterin Kerstin Sommer.
Viele interessierte Eltern waren in die Stadthalle Meerane gekommen.

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